Brasilien mit dem Rio Amazonas, Rio de Janeiro, São Paulo, Brasilia und seinen Wasserfällen entdecken

Faszination Brasilien - Heimat der Lebensfreude

Brasilien - Faszination mit vielen unterschiedlichen Gesichtern

Brasilien ist ein Land der Gegensätze. Unvorstellbare Kontraste machen das fünftgrößte Land dieser Erde - flächenmäßig so groß wie der europäische Kontinent - aus: Regenwälder im Amazonasgebiet, spektakuläre Wasserfälle und ca. 7.500 km Traumstrände am Atlantischen Ozean sowie modernste Trabantenstädte und Metropolen, stark konzentrierter Reichtum aber auch extreme Armut. Doch alle Brasilianer leben die calor humana, die der Besucher sofort spürt: die menschliche Wärme, Offenheit und Herzlichkeit.

Ein Naturereignis im Norden Brasiliens - der Rio Amazonas

Der Rio Amazonas wird als Fluss der Flüsse bezeichnet: volumenmäßig ist er hundertmal größer als der Rhein und gegenüber dem Kongo - zweitgrößter Fluss der Erde - führt er das bis zu Fünffache an Wassermenge. Von der entferntesten Quelle in den Anden misst er 6.788 km und präsentiert sich bis zu 5 km Breite. Da stellenweise der Fluss bis zu 100 m tief ist, können Hochseeschiffe den Fluss befahren - erfahrungsgemäß bis Manaus. Manaus, umgeben vom Urwald, ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas und Knotenpunkt touristischen Geschehens sowie Zusammenlauf der unterschiedlich farbigen Flüsse Rio Negro und Rio Solimões, die den Rio Amazonas bilden. Als weiteres Naturereignis gilt die überwältigende Flusswelle, die alljährlich im Atlantik entsteht und den Amazonas hochrollt. Eine enorme Herausforderung für Surfer, doch auch eine große Verwüstung der Uferlandschaft.

Einblicke in die Metropolen Brasiliens - Rio de Janeiro, São Paulo und Brasilia

São Paulo und Rio de Janeiro sind die größten Städte Brasiliens. Beide Städte sind im 16. Jahrhundert gegründet worden und zeigen zahlreiche Gebäude aus der portugiesischen Kolonialzeit auf. Während São Paulo das wirtschaftliche Imperium Brasiliens in Form einer modernen Dienstleistungsgesellschaft und eines Industrie- und Finanzzentrums verkörpert, offeriert Rio ein Lebensgefühl aus Samba, Karneval und Beschwingtheit. Rio bietet die berühmten Strände Ipanema und Copacabana, sein Wahrzeichen den Zuckerhut mit Blick auf den Corcovado (710 m) und seiner legendären 38 Meter hohen Christusstatue sowie der Guanabara Bucht. Die heutige Hauptstadt Brasilia mit 1,8 Mio. Einwohnern im Landesinneren ist erst 1956 geplant worden und glänzt durch eine einzigartige Architektur ihrer Gebäude, Skulpturen und der angelegten Vegetation.

Die Wasserfälle im Dreiländereck

An der Grenze zu Paraguay und Argentinien stürzen mit lautem Getöse, feinem Sprühnebel und glitzernden Regenbögen die weltweit größten Wasserfälle auf einer Gesamtlänge von mehr als 2 Kilometern und einer Breite von ca. 2,5 km in die Tiefe - die Foz do Iguaçu. Der Wortstamm Iguaçu ist indianischer Herkunft und bedeutet großes Wasser, welches abhängig von der Jahreszeit aus 150 bis zu 300 Wasserfällen besteht mit einem Durchlauf von 13.000 Kubikmetern Wasser pro Sekunde. Das gesamte Areal den 'Parque National de Iguaçu' erklärte die UNESCO 1986 zum UN-Weltkulturerbe, wurde aber bereits 1939 zum Nationalpark Brasiliens ernannt. Die Besucher können tropische Vögel aber auch Wasch- und Nasenbären sowie Affen und Tapire beobachten.