Nach Jamaika reisen und den Strand sowie die Städte entdecken

Jamaika - das Herz der Karibik

Jamaikas "Steckbrief"

Jamaika ist mit knapp 11.000km² die drittgrößte Insel der Antillen. Neben Sandstränden und Meer wird das Bild Jamaikas im Landesinneren durch eine imposante Gebirgslandschaft geprägt. Das Klima im Norden ist feuchtwarm und tropisch, der Süden dagegen eher heiß und trocken. Die Hauptstadt von Jamaika ist Kingston und mit knapp 600.000 Einwohnern auch die größte der Inselrepublik. Natürlich verbindet ein jeder mit dem Namen Jamaika Reggae-Rhythmen, Tanzen, Sonne, Strand und was nicht noch alles zu einem Inselurlaub gehört. Aber Jamaika ist auch sonst ein sehr interessantes Fleckchen Erde, das zu entdecken sich lohnt.

Jamaikas bedeutendste Städte und Städtchen

Die Hauptstadt Kingston besticht nicht gerade durch eine Anzahl an attraktiven Baudenkmälern oder ähnlichen Sehenswürdigkeiten. Es ist eher der kühne Mix aus alten Kolonialhäusern und modernen Bürogebäuden, der den Charme dieser Stadt ausmacht. Der Naturhafen ist durchaus imposant, ist er doch der siebtgrößte Hafen weltweit. Für alle Reggaemusik-Liebhaber ist natürlich das Bob-Marley Museum ein absolutes Muss. Aber auch der Kunstgewerbemarkt ist ein Besuch wert.
Für das touristische Auge ist Montego Bay schon durchaus gefälliger. Nicht nur seine zahlreichen feinen Sandstrände und die vielen Sport-und Freizeitaktivitäten machen diesen Ort zum bedeutendsten Touristenzentrum der Insel. Seine Altstadt hat einige sehr bedeutende historische Bauten zu bieten, deren Ursprünge zum Teil bis ins 15.Jahrhundert zurückreichen. So erinnert der Sam Sharpe Square im Zentrum an den größten Sklavenaufstand Jamaikas. Auch die ehemalige Befestigungsanlage Fort Montego lockt zahlreiche Besucher. Das Old Courthouse & Cage war einst Zeuge der unmenschlichen Behandlungsmethoden gegen rebellische Sklaven. In diesem Gebäude wurden sie grausam bestraft. Im Greenwood Greathouse kann sich der Besucher über die Geschichte der Kolonialzeit informieren.
Direkt hinter Kingston auf einer Landzunge liegt das idyllische Fischerdörfchen Port Royal. Im 17.Jahrhundert war es mal eines der bedeutendsten Handels- und Umschlagplätze der Karibik für Sklaven und Zuckerrohr. Zwischenzeitlich lebten allerdings die meisten seiner Bewohner von der Piraterie. Aus dieser Zeit stammt das Fort Charles, eine von fünf Festungsanlagen, die heute noch zu besichtigen sind. Interessant ist auch der Besuch des Giddy House, einem alten Backsteinbau, dessen Wände in einem Winkel von 45° stehen, verursacht durch ein Erdbeben. Oder das Old Naval Hospital, dessen gusseiserner Umrahmung 1818 in England hergestellt worden ist.

Jamaika, ein einziger Strand

Fast alle Ortschaften Jamaikas befinden sich an der Küste und weisen wirklich überall herrliche Strände auf, die keine Wünsche offen lassen. Feiner Sand, glasklares Wasser und ein riesiges Angebot an Freizeitaktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Segeln, Surfen – eben alles, was die Wassersportpalette so hergibt, locken jährlich immer mehr Besucher. Auch das Nachtleben kommt hier nicht zu kurz, es gibt kaum einen Ort, der nicht mit entsprechenden Bars, Clubs und Diskotheken aufwarten kann. Überall auf der Insel gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, von preiswerten privaten Unterkünften bis hin zu riesigen Ferienanlagen mit allem Komfort.