Nach Kenia reisen und die Sehenswürdigkeiten sowie das Klima genießen

Kenia

Allgemeines zu Kenia

Kenia befindet sich im Osten von Afrika und zählt nach Südafrika zu den am häufigsten besuchten Urlaubsländern auf diesem Kontinent. Allgemein gibt es die Vorstellung, dass Kenia das Land der schneebedeckten Berge und der endlosen Savannen sei. Kenia wird vor allem von Menschen besucht, die eine Safari machen oder einen der Nationalparks besuchen wollen.

Klima in Kenia

Generell wird Kenia in zwei Klimazonen unterteilt. Das Hochland, also der Teil des Landes, der in einer Höhe von über 1820 m liegt, wird durch zwei Regenperioden geprägt. Von April bis Juni und von Oktober bis November fallen hier häufige Niederschläge. Die Nächte können bisweilen ziemlich kühl sein, am kältesten ist es in den Monaten Juli und August mit durchschnittlichen Temperaturen von gerade einmal zehn Grad Celsius. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen von über 25 °C. Das ist auch die beste Reisezeit für das Hochland.
Die zweite Klimazone ist die an der Küste. Hier schwanken die Temperaturen ganzjährig zwischen 22 und 32 °C, die Niederschläge fallen meist von April bis Juni. Die wärmsten und kältesten Monate sind an der Küste die gleichen wie im Hochland.

Anreise nach Kenia

Für einen Urlaub ist das Flugzeug fast die einzige Möglichkeit, Kenia zu erreichen. Von Deutschland aus steuern Flugzeuge fast immer Nairobi an. Die Weiterreise erfolgt dann mit Bus oder Bahn an den gewünschten Zielort. Allerdings ist die Bahn nicht unbedingt zu empfehlen, da sie im Vergleich zu den Bussen sehr langsam ist und zudem um einiges teurer als diese. Der Bus ist in Kenia fast immer das günstigste Fortbewegungsmittel.

Unterkunft und Sicherheit in Kenia

Die beste Möglichkeit der Unterkunft ist die Übernachtung in einem Hotel. Es werden nur wenige Ferienhäuser überhaupt hier angeboten. Außerdem ist ein Hotel auch die sicherste Variante. Auch wenn brutale Raubüberfälle eher selten sind, ist die Kriminalitätsrate in Kenia recht hoch. Taschendiebe gehen hier ihrem Handwerk nach. Aufgrund der Hitze wurden in vielen Häusern keine Fenster eingebaut, so dass das Angeln nach Handys ein beliebter Sport geworden ist. Jedem Touristen sei also geraten, nur soviel Wertgegenstände wie nötig mit in den Urlaub zu nehmen.

Sehenswürdigkeiten Kenias

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Nairobi-Nationalpark. Hier sind alle Wildtiere Ostafrikas zu sehen, mit Ausnahme der Elefanten. Der Park ist nur etwa acht Kilometer von Nairobi entfernt und so kann ein Besuch der Stadt auch gut mit einem Ausflug in den Park verbunden werden.
Der größte Nationalpark ist der Tsavo Nationalpark. Hier können vor allem im Juli und August die großen Herdenwanderungen bestaunt werden.
Am bekanntesten dürfte der Massai Mara sein, der zur Serengeti zählt.
Neben den genannten Nationalparks gibt es noch einige kleiner, nicht minder schöne, die einen Besuch ebenso lohnen. Dazu gehören zum Beispiel Amboseli und Meru.
Insgesamt kann gesagt werden, dass die Küstengebiete mit ihrem schönen Korallenriff eher für den Massentourismus ausgelegt sind. Das Landesinnere ist immer noch den Individualtouristen vorbehalten. Hier können sie unter anderem den Mount Kenya besteigen.