Südländischer Charme im italienischen Abruzzen

Italien gilt allgemein als beliebtes Reiseziel bei deutschen Touristen. La Dolce Vita lässt die stressigen Tage des Jahres vergessen. Der südländische Charme, historische Städte, feinsandige Strände und das azurblaue Mittelmeer sind überzeugende Argumente für eine Reise zum Stiefel dieser Welt.

Zunehmenden Besuch haben die Abruzzen in den vergangenen Jahren erfahren dürfen. Etwa 1,3 Millionen Menschen leben in der Region im Osten Italiens. Die Abruzzen sind die höchste Gebirgsgruppe des Apennins, zwischen den Flüssen Tronto und Sangro auf einer Höhe von bis zu 2914 Metern gelegen. Zur Adria hin flacht das Gebirge begünstigend ab, so dass einige schöne Strände auch von Urlaubern in Abruzzen genutzt werden können. Besonders die Sommermonate sind trocken und sehr warm. Eine Abkühlung im Meer kommt zu dieser Jahreszeit besonders gelegen.

Natur und Sehenswürdigkeiten in Abruzzen
Ein großer Teil der Abruzzen steht unter Naturschutz. Im Grunde offenbart das schon die besondere Bedeutung der Region. Die Einheimischen sind stolz auf die natürliche Vegetation. Ebenso sind Touristen von der Vielfalt von Flora und Fauna angetan. Der Abruzzesische Nationalpark ist der älteste Nationalpark des Apennin. Schon deswegen sollte er bei der Reiseplanung Berücksichtigung finden. Einen Blick auf Bären, Wölfe und Gämse zu werfen, macht einen Ausflug nicht nur interessant, sondern gleichsam unterhaltend. Die Tiere leben in freier Natur und dürfen sich selbstverständlich unter der Sonne Italiens entsprechend sicher fühlen.

Die Hauptstadt der Abruzzen ist L’Aquila, die inmitten eines Tals gelegen ist. Mit etwa 80.000 Einwohnern ist der Ort zwar nicht geradezu riesig. Dennoch pulsiert das typische italienische Leben in der Stadt. Viele kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten runden einen Besuch ab. Die lebensfrohe Art der Einheimischen wirkt ansteckend und nach Abschluss der Entdeckungsreise sollte der Tag in einem der zahlreichen Cafés beendet werden. Da die Region vor allem für ihren Qualitätswein über die Grenzen hinaus berühmt ist, dürfen sich Touristen über einen exklusiven Tropfen aus dem eigenen Anbau erfreuen.

Neben L’Aquila ist ein Besuch in der Stadt Chieti absolut empfehlenswert. In der gleichnamigen Provinz wird vor allem Weinbau betrieben. Daneben verwöhnen Olivenbäume und Zitrusgewächse mit ihrem ganz eigenen Ambiente. Einige kleine Geschäfte laden zum gemütlichen Bummel ein.

Bei Urlaubern berühmt ist ferner die Kathedrale San Panfilo von Sulmona. Das historische Gebäude darf von Besuchern öffentlich besichtigt werden. Ebenso ist die ortsansässige Kirche Santa Annunziata einen Besuch wert. Die mit Gold verzierte Front wirkt besonders edel. Daneben stehen Reisenden zahlreiche Plätze zum Erholen und Beobachten zur freien Auswahl.

Auffällig ist, dass die Ortschaften der Abruzzen scheinbar perfekt in das Landschaftsbild integriert werden konnten. Die hellen Häuserfronten wirken besonders freundlich. Und tatsächlich heißen Einheimische alle Kurzbesucher in ihrer Region Willkommen. Im Sommer findet auf vielen Plätzen regelmäßig ein buntes Fest statt. Eine Teilnahme ist nicht nur gestattet, sondern vielmehr regelrecht gewünscht. Und die italienische Lebenslust ist garantiert ansteckend.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*